Biografien

Das Trio Giordani

Durch Nadja Frey lernten sich die drei Musiker kennen und beim ersten Treffen wurde schnell klar, dass die drei ein gemeinsamer Traum verbindet. Ein erfolgreiches Ensemble nämlich, in dem man die selben Ziele verfolgt, einander respektiert und Freude an der gemeinsamen Arbeit hat. Seit gut einem Jahr probt das Trio Giordani nun gemeinsam und tritt regelmäßig zu den verschiedensten Anlässen auf. Es tanzt sprichwörtlich auf vielen Hochzeiten. All das wird durch das breit angelegte Repertoire des Ensembles vom Barock über die Klassik, Romantik und die Avantgarde bis hin zur Unterhaltungsmusik zu entsprechenden Anlässen möglich.

Nadja Frey Flöte

Nadja Frey, geboren 1990 in Freiburg im Breisgau, erhielt ihren ersten Geigenunterricht mit vier Jahren, begann jedoch mit elf Jahren mit dem Querflötenunterricht.
Nach ihrem Bachelorstudium bei der Flötistin Prof. Gunhild Ott an der Folkwang Universität der Künste und zwei ERASMUS-Auslandssemestern am Conservatoire de Lyon bei Frédéric Berteletti schloss sie im Januar 2017 ihr Aufbaustudium „Master Orchesterspiel“ am Orchesterzentrum Dortmund erfolgreich ab. Ihren Hauptfachunterricht nahm sie während des Masterstudiums bei Prof. Gunhild Ott und Prof. Felix Reimann.
Zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Prof. Gaby Pas-van Riet, Magali Mosnier und Prof. Pirmin Grehl, ergänzten ihre Ausbildung. Außerdem erhielt sie Kammermusikunterricht u.a. bei dem Geiger Prof. Andreas Reiner und dem Bratscher Prof. Emile Cantor.
Im Sommer 2012 spielte sie im Orchester des Festivals der Musiklandschaft Westfalen unter der Leitung von Krzysztof Penderecki und im April 2014 war sie als Aushilfe bei den Thüringer Symphonikern tätig. Im August 2015 nahm sie an der CuE-Academy unter der Leitung von Thomas Hengelbrock teil. Von Oktober 2015 bis Februar 2016 war Nadja Frey Praktikantin bei den Dortmunder Philharmonikern. Seit Kurzem ist sie Stipendiatin der „Yehudi Menuhin – Live Music Now!“ Stiftung im Raum Rhein-Ruhr.

Johannes Wessiepe Viola

Der Bratschist Johannes Wessiepe wurde 1990 in Weingarten geboren. Bereits im Alter von sechs Jahren bekam er den ersten Geigenunterricht an der Folkwang Musikschule Essen. 2008 begann er ein Privatstudium bei Nikolai Mintchev (Folkwang Universität der Künste Essen) in dessen Verlauf er erste Erfahrungen mit der Bratsche machte und seine Liebe zum Klang und Repertoire des Instruments entdeckte. Bereits 2009 wechselte er vollständig zur Bratsche und nahm den ersten Unterricht bei Sophia Reuter (Duisburger Philharmoniker), bevor er 2011 sein Studium an in der Klasse von Sebastian Bürger an der Folkwang Universität der Künste aufnahm. Nach zwei Jahren Studium wechselte er in die Klasse von Prof. Emile Cantor und legte im Sommer 2015 die Abschlussprüfung mit Bestnote ab. Seit dem Sommersemester 2016 studiert er im Masterstudiengang bei Prof. Barbara Buntrock an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.
Während seines Studiums widmet Johannes Wessiepe sich intensiv der Kammermusik und erhielt Unterricht bei Lehrern wie Prof. Vladimir Mendelssohn und Prof. Andreas Reiner. Sein Interesse gilt neben dem Streichquartett und -quintett auch weniger bekannten Besetzungen wie beispielsweise dem Trio mit Flöte und Harfe.
Im Dezember 2014 gewann Johannes Wessiepe den High Potential Classix Preis an der Folkwang Universität der Künste, der ihm einen solistischen Auftritt mit den Bergischen Symphonikern ermöglichte. Seit Oktober 2016 wird er für ein Jahr mit einem Deutschlandstipendium der Robert Schumann Hochschule gefördert und seit April 2017 ist er Stipendiat der „Yehudi Menuhin – Live Music Now!“ Stiftung im Raum Rhein-Ruhr.

Miriam Griess Violoncello

Geboren in Hamburg, bekam Miriam im Alter von sechs Jahren ihren ersten Cellounterricht.
Sie wuchs in Essen auf und begann ihr Cellostudium an der Musikhochschule Münster. An den Hochschulen in Budapest und Antwerpen setzte Miriam ihr Studium fort.
In dieser Zeit sammelte sie Orchestererfahrung bei der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Jungen Tonkünstler Orchester Bayreuth, dem Orchester der Animato Stiftung und dem Music Fest Perugia Orchestra.
Als begeisterte Kammermusikerin konzertierte Miriam in verschiedenen Besetzungen unter anderem beim Rheingau Musik Festival, als „young artist in residence” beim Davos Festival 2016 (und als erneuter Gast beim Davos Festival August 2017), und beim Festival „Musik in den Häusern der Stadt“ der Kunstsalon-Stiftung Köln.
Zur Zeit spielt sie in fester Besetzung in einem Streichtrio für Alte Musik und einem Quintett mit der Besetzung Harfe, Flöte, Violine, Viola und Cello in Essen und Köln.
Neben ihrem kammermusikalischen Engagement war sie zuletzt im Sinfonieorchester Aachen, der Bad Reichenhaller Philharmonie und im Orquestra do Norte tätig.
Miriam war Akademistin der ORFF-Akademie des BR Münchner Rundfunkorchesters, der CuE Akademie des Balthasar-Neumann-Ensembles, des Royal Flemish Philharmonic Orchestra und Stipendiatin des Collegium Musicum. Dort spielte sie unter Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Philippe Herreweghe, Florian Ludwig, Edo de Waart, Jos van Immerseel, Susanna Mälkki, Kazem Abdullah und Sebastian Tewinkel.
Sie führte zeitgenössische Musik in Zusammenarbeit mit den Komponisten Enno Poppe, Wilfried Hiller, Peter Gahn und Luís Antunes Pena, unter anderem bei dem Festival für Neue Musik KlangZeit Münster auf. Mit dem Ensemble Champ d’Action Antwerpen arbeitete Miriam an interdisziplinären Projekten.
Ihr Studium ergänzte sie durch Meisterkurse bei unter anderem Wen-Sinn Yang, Miklós Perényi, Tamás Varga, Conradin Brotbek, Tom Landschoot, Matias de Oliveira Pinto und Francesco Dillon.
Derzeit wohnt Miriam in Köln.

Trio Giordani